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Mittwoch, 30. September 2020


Mittwoch, 28. April 2021 um 23:17:02 von Kulturpool Redaktion

Der Amerikanische Bürgerkrieg und seine digitale Erzählung

Anlass
Der Amerikanische Bürgerkrieg vor 160 Jahren

Vor 160 Jahren - Der Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkrieges am 12. April 1861


Chickamauga - The great battle of the west

https://www.europeana.eu/de/item/9200387/BibliographicResource_3000117267693

Als ein akustisches Intro gedacht, zur Vorstellung diverser digitaler Sammlungen

You've Been A Good Old Wagon, But You've Done Broke Down

https://www.loc.gov/item/ihas.200196487/

Die Amerikanische Library of Congress enthält reichhaltige digital aufbereitete
Sammlungen an Partituren und Tonaufnahmen, die einen vielfältigen Einblick
in Liedgut, historischer Erzählung, fotografischer Bildsprache und aufbereitete
Karten liefern.

What's the matter Uncle Sam

Civil War Music Sheet Collection

https://www.loc.gov/resource/ihas.200001547.0?st=gallery

https://www.loc.gov/item/afc1939007_afs02451b/
Library of Congress, Le joli bergere; Bonjour, mon capitaine de l'armee
Alan Lomax Collection of Michigan and Wisconsin Recordings (AFC 1939/007)

Der Amerikanische Bürger- oder auch Sezessionskrieg genannt, kam im April 1861, vor genau 160 Jahren zum Ausbruch. Er war das Resultat von über Jahrzehnte aufflammender Auseinandersetzungen und Uneinigkeiten zwischen den Südstaaten und den Nordstaaten. Im Mittelpunkt der Konflikte stand die Frage der Sklaverei. Der Norden war reicher, größer an Bevölkerungsanzahl, mit um die 22 Millionen Menschen zu der Zeit und in der wirtschaftlichen Produktionsleistung durch die sich rasch weiterentwickelnde Industrie gegenüber dem agrarischen Süden in vielem überlegen. Schätzungen zufolge lebten im Süden an die neun Millionen, davon ca. vier Millionen Menschen, die als Sklaven entrechtet waren.


GuerreSecession
Europeana https://www.europeana.eu/de/item/9200387/BibliographicResource_3000117280360

Auch die Europeana bietet Einrdücke und Links zu dem Thema. Karten, Porträts
sowie weitere Bilder. Allerdings empfieht es sich in englischer Sprache zu suchen
(zB American Civil War), unter den deutschen Suchbegriffen findet man sich eher in
einer verspielten Welt wieder...

https://www.europeana.eu/de/search?page=1&view=grid&query=american%20civil%20war


Fort Sumter https://www.europeana.eu/en/item/9200387/BibliographicResource_3000117300165

Der Sezessionskrieg gilt als erster „moderner“ Krieg, weil doch von Größe und Einsatz der Heere, Materialien und Waffenarten schon industrieller Natur. Bis heute gilt er als der verlustreichste Konflikt auf amerikanischem Boden. An die 600.000 Tote auf beiden Seiten waren zu beklagen, keine andere kriegerische Auseinandersetzung Amerikas hatte derart viele Todesopfer gefordert als der Sezessionskrieg in den vier Jahren zwischen April 1861 und April 1865.

In der Library of Congress sind in digitalen Sammlungen sehr viele Dokumente abrufbar und öffentlich einsehbar.
In Amerika wird auch der Terminus „The War of the Rebellion“ häufig verwendet.

https://www.loc.gov/item/03003452/

Die Konföderierten Staaten von Amerika (kurz CSA oder auch zusammenfassend die Südstaaten genannt) waren die elf südlichen Staaten, die sich 1861 zu einem Bundesstaat formierten. Diese hatten durch General Lee und andere Vertreter im Grunde gute Beziehungen zu anderen Ländern, vorwiegend europäischen Mächten wie Frankreich und Großbritannien, die aber aufgrund der Frage der Sklavenhaltung keine Anerkennung durchsetzen konnten, bzw. Großbritannien nur in dem Fall, dass der Sezessionskrieg von den Südstaaten gewonnen werden sollte. Im Übrigen hat auch kein anderer Staat die Südstaaten als Staatengebilde jemals bilateral anerkannt.

Einblick und Link zu Flaggen und darstellenden Erklärungen:

https://www.wikiwand.com/de/Kriegsflaggen_der_Konf%C3%B6derierten_Staaten_von_Amerika

Aus Sicht der Südstaaten war die Sklaverei ein verfassungsgemäßes den einzelnen Ländern zuständiges Recht. Weiterer Streitpunkt war die Stimmenverteilung der politischen Repräsentation. Die nicht wahlberechtigen Sklaven wurden mit einem Stimmwert von 3/5 auf die jeweilige Bevölkerungszahl der Wahlberechtigten gewertet. Die Südstaaten erhielten durch diese Rechnungsweise wachsendes politisches Gewicht im Hinblick auf die Stimmenverteilung im Repräsentantenhaus. Fast die Hälfte der Einwohnerschaft in den Südstaaten waren Sklaven. Auf Senatsebene verschoben sich laufend die Mehrheitsverhältnisse aufgrund der neu aufgenommen Länder in die Union wie 1820 Missouri und Maine.


Maine, Library of Congress, Maps

Eine historisch gezogene Grenze war die Mason-Dixon-Linie zwischen den Nord- und den Südstaaten der USA, die in dem Jahr 1763 zu ziehen begonnen und 1767 fertigstellt wurde. Die zwei Vermesser wurden von den Familien Penn und Calvert bestellt, die große Teile Marylands und Pennsylvanias beherrschten und miteinander verfeindet waren. Die damals gezogene Linie zeichnet immer noch den Grenzverlauf zwischen Pennsylvania und Maryland und wurde 1977 von der American Society of Civil Engineers in die berühmte Liste der „Historic Civil Engineering Landmarks“ aufgenommen.

https://www.loc.gov/resource/g3701sm.gcw0037800/?sp=4
Library of Congress, A chronological history of the civil war in America. Maps

Ein Zusammenspiel zweier Forscher, Charles Mason, einem Astronomen und dem Geodäten Jeremiah Dixon. Der Grenzzug zieht eine wichtige historische Trennungs- bzw. Definitionslinie und stellt eine Art Kultstatus als Begriff dar, der auch in mehreren künstlerischen Bearbeitungen seinen Niederschlag fand.

Mason Dixon Linie – Historic Civil Engineering Landmarks
Es gibt weiterhin auch mehrere künstlerische Bearbeitungen der Vermessungsgeschichte von Mason & Dixon. Der englische Sänger und Liederschreiber Mark Knopfler erzählt in dem Song „Sailing to Philadelphia“ die Geschichte der beiden Landvermesser:

Sailing to Philadelphia

I am Jeremiah Dixon
I am a Geordie boy
A glass of wine with you, sir
And the ladies I'll enjoy
All Durham and Northumberland
Is measured up by my own hand
It was my fate from birth
To make my mark upon the earth
He calls me Charlie Mason
A stargazer am I
It seems that I was born
To chart the evening sky
They'd cut me out for baking bread
But I had other dreams instead
This baker's boy from the west country
Would join the Royal Society
We are sailing to Philadelphia
A world away from the coaly Tyne
Sailing to Philadelphia
To draw the line
A Mason-Dixon Line
Now you're a good surveyor, Dixon
But I swear you'll make me mad
The West will kill us both
You gullible Geordie lad
You talk of liberty
How can America be free
A Geordie and a baker's boy
In the forests of the Iroquois
Now hold your head up, Mason
See America lies there
The morning tide has raised
The capes of Delaware
Come up and feel the sun
A new morning has begun
Another day will make it clear
Why your stars should guide us here
We are sailing to Philadelphia
A world away from the coaly Tyne
Sailing to Philadelphia
To draw the line
A Mason-Dixon Line
(Text und Musik: Mark Knopfler)

Eine Wortabstammungstheorie geht davon aus, dass die Begriffe „Dixie“ und „Dixieland“ von dem Landvermesser stammen, da es die historische Grenze zwischen Nord und Süd darstellte und die südliche Musik seitdem auch als „Dixieland“ oder nur „Dixie“ beschrieben wird.
Eine andere Theorie geht davon aus, da nach dem Verkauf des Landes Louisiana von Frankreich an die USA dort auch weiterhin französisch gesprochen wurde und die Citizens‘ Bank of Louisiana 10-Dollar Noten emittierte, die aufgrund ihrer Werthaltigkeit sehr beliebt waren, das französische Wort für 10 = dix, welches auf der Banknote nicht nur als bloße Zahl, sondern auch wörtlich gedruckt wurde und somit als „Dixie“ gelesen und schon bald zum geflügelten Wort wurde.

Upcoming of Photography in times of War:
Die Entwicklung und das Aufkommen der Fotografie haben auch ihre Pioniere mit sich gebracht, die zum Teil mit ganzen Fotografen- und Assistententeams tief das kämpferische Geschehen teils auch während der Schlachten begleitet haben. Bereits von dem Amerikanisch-Mexikanischen Krieg (1846 – 1848) sowie von dem Krimkrieg (1853 – 1856) existieren frühe fotografische Aufnahmen. Doch erst der Sezessionskrieg gilt als der erste große Krieg, der über eine Vielzahl an Fotografien dokumentiert ist. Der Begriff des Fotojournalismus fand seinen Ursprung in dieser Zeit. Bilder von Schlachtfeldern, Lazaretten, Spitäler und Gefängnissen fanden ihren Lauf in die Köpfe und Vorstellungswelten der Zivilbevölkerung dank der Kriegsberichterstatter unter Verwendung der neuen Apparate.

Fort Sumter, 1861, Photography, Library of Congress

Am Tag nach der Räumung von Fort Sumter durch die Unionstruppen fotografierte ein Südstaatenfotograf namens Alma A. Pelot die Stars and Bars, die über dem beschädigten Fort flogen. (Taken the day after Fort Sumter was evacuated by Union forces, a Southern photographer named Alma A. Pelot photographed the Stars and Bars flying over the damaged fort.) Library of Congress

Wer Interesse an filmischen Bearbeitungen zum Thema des
Amerikanischen Bürgerkrieges hat, seien folgende
Produktionen empfohlen:

The Sun Shines Bright, John Ford
The Ox-Bow Incident, Delmer Daves
The Outlaw Josey Wales, Clint Eastwood
Ride With The Devil, Ang Lee
The Tall Target, Anthony Mann
The General, Buster Keaton


Dictator, Zug von Buster Keatons Produktion "The General"
Foto von Mathew B Brady

Siehe auch zu "The General" https://de.wikipedia.org/wiki/Der_General_(1926)

Einige Einblicke und aufbereitete Fotografien der Sammlung von Mathew B Brady, der mehr als 10.000 Fotos während des Kriegsverlaufes unter den Unions Truppen produzierte, sind über diesen Link auf welt.de zu sehen:

https://www.welt.de/geschichte/gallery119267220/Wie-Mathew-B-Brady-den-US-Buergerkrieg-sah.html#cs-lazy-picture-placeholder-01c4eedaca.png

Für weitere Fragen zu dem Thema hat die Library of Congress eine Frage-Plattform "Ask an librarian" initialisiert:

https://ask.loc.gov/map-geography/

National Park Service, Battlefield Trusts und viele weitere Bewegungen versuchen auf private oder öffentliche Initiative heraus die historischen Schlachtfelder als gewidmetes kulturelles Erbe in seiner Ursprünglichkeit zu erhalten.
Sehr viele Flächen sind Immobilienprojekten anheim gefallen, umso mehr Vereine und Bewegungen gibt es, die sich für den physischen als auch den digitalen Erhalt der Erzählung des Amerikanischen Bürgerkrieges widmen. Aus den vielseitigen Aspekten und Blickwinkel heraus, die weiterhin Grundlage vieler Forschungsprojekte als auch Diskussionen sind.

https://www.nps.gov/cebe/learn/photosmultimedia/jedediah-hotchkiss-maps-of-the-shenandoah-valley.htm

Montag, 15. Februar 2021 um 16:46:21 von Kulturpool Redaktion

Anbindung Museumsmanagement Niederösterreich

Von exotischen Muscheltieren über festliche Kleidungsstücke bis zu antiken Uhren: Die neu angebundene Online-Sammlung des Museummanagements Niederösterreich lädt zur Entdeckungsreise durch Niederösterreichs museale Vielfalt.

Mehr als 7.000 Objekte von zwölf Museen sind nun im DIP-Katalog (DIP) des Museumsmanagement Niederösterreich auf www.noemuseen.at/dipkatalognoemuseen zu bestaunen. Mit der Anbindung dieser Online-Sammlung an Kulturpool Austria, dem zentralen Übersichts- und Suchportal des digitalisierten österreichischen Kulturerbes, werden diese Kulturschätze einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Stadt-, Stifts- und Regionalmuseen sind ein prägender Teil für das kulturelle Bewusstsein Niederösterreichs. Sie beherbergen ein unermessliches Wissen zur Geschichte und den Besonderheiten des Landes und seiner Regionen. Basis dieser Museen sind ihre Sammlungen, die nun im „digitalen Museumsraum“ für alle Interessierten zu besichtigen sind.

Im DIP-Katalog (DIP) des Museumsmanagement Niederösterreich, der im Rahmen des Interreg-Projekts Heritage SK-AT entstand, sind kürzlich 6.293 neue Objekte von sieben weiteren Museen sowie 13 neue Objekte einer Privatsammlung in der Slowakei online gestellt worden. Die Bandbreite der musealen Objekte erstreckt sich von exotischen Muscheltieren über festliche Kleidungsstücke bis hin zu wertvollen Uhren, die auf DIPkatalog.noemuseen.at abgerufen werden können. Neu hinzugekommen sind nun Stift Neukloster, Zisterzienserstift Zwettl, Museum Horn, Kaiser Franz Josef Museum Baden, Brot- und Mühlenmuseum Gloggnitz, Museum Alte Textilfabrik, Südmährisches Heimatmuseum Thayaland und die Sammlung Mária Hanúsková. Besonders wichtige Meilensteine sind die kürzlich erfolgte Verknüpfung dieser Objekte mit dem Kulturpool Austria, dem zentralen Portal des digitalisierten österreichischen Kulturerbes, sowie ab 2021 an die europäische Plattform Europeana, die das wissenschaftliche und kulturelle Erbe Europas präsentiert.

Stift Neukloster
Mitra
Mitra
vmtl. 18. Jahrhundert
Stift Neukloster - Kunst- und Wunderkammer / Parament

Das Stift in Wiener Neustadt wurde Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Stift Heiligenkreuz im Wienerwald vereinigt, dessen Bauten als Heiligenkreuzer Priorat bestehen blieben. In der Barockzeit sammelte man gerne Objekte für die typischen Kunst- und Wunderkammern dieser Zeit. Ab 2013 wurde die Sammlung von Studierenden der Universität für angewandte Kunst Wien gereinigt und restauriert, seit 2017 sind ausgewählte Stücke für die Öffentlichkeit zu sehen. Die Bandbreite erstreckt sich von Kuriositäten, wie einer Korallenkrippe und Mosaikbildern mit Käferflügeln, über Mineralien und Exotischem, wie einer Mumienhand oder einer versteinerten Semmel, bis hin zu Gemälden und Skulpturen. Die Sammlung, die im Rahmen des Förderschwerpunktes "Schätze ins Schaufenster – Qualitätsoffensive Museumsdepots" aufgenommen wurde, umfasst rund 2.200 Objekte, die im Online-Katalog zu finden sind.

Museum Horn
Horn
Beutel
rosa Retikül bzw. Pompadour mit Bändchenstickerei
Museum Horn, Teilsammlung "Textilsammlung"

Der Postbedienstete und leidenschaftliche Sammler Josef Höbarth begründete 1930 das Museum mit einer der größten urgeschichtlichen Sammlungen Österreichs. Die Sammlung Arthur Nowak mit Antiken, die Landtechniksammlung von Ernst Mader und eine Dokumentation über den Räuber Johann Georg Grasel ergänzen das Ausstellungsspektrum. Eine außerordentliche Besonderheit stellt die umfangreiche Textilsammlung dar. Eine repräsentative Objektgruppe sind etwa 60 Musterstreifen, die einstmals von Schülerinnen –
vermutlich im Handarbeitsunterreicht – in Stick- und Stricktechnik hergestellt wurden. Die Textilsammlung zeigt mit Accessoires und Kleidung sowie mit Haus- und Raumtextilien aus früherer Zeit einen Querschnitt regionaler Alltags- und Festkultur und ist mit über 600 Objekten im Online-Katalog vertreten.

Zisterzienserstift Zwettl
GemäldeZwettel
Leinwandgemälde
Portrait eines Zwettler Geistlichen in weißem Lehnsessel, Hüftbild, Zierrahmen
Stift Zwettl - Schatzkammer / Bild, Gemälde

Das Stift besteht seit seiner Gründung im Jahr 1138 ohne Unterbrechung und ist das drittälteste Zisterzienserkloster weltweit. Im 18. Jahrhundert erfolgte eine Barockisierung der Anlage, wobei die Stiftsbibliothek mit farbenprächtigen Deckenfresken des Malers Paul Troger ausgestattet wurde. In den Sammlungen finden sich neben einer großen Auswahl von rund 1.400 Paramenten in Form von liturgischen Gewändern und Insignien bis hin zu Textilien zur Ausstattung des gottesdienstlichen Raumes auch viele weitgehend profane Gegenstände, wie etwa über 300 Wand- und Standuhren, mehr als 260 Gemälde und Grafiken, über 200 Skulpturen sowie mehr als 150 Architekturelemente der Stiftsanlage. Die im Rahmen des Förderschwerpunktes "Schätze ins Schaufenster – Qualitätsoffensive Museumsdepots" aufgenommenen Stiftssammlungen umfassen etwa 2.800 Objekte, die im Online-Katalog betrachtet werden können.

Kaiser Franz Josef Museum Baden
Andachtsbild
Andachtsbild
Mariendarstellung auf gepresster bronzierter Messingplatte, Madonna mit Kind und einem Hilfesuchenden
Kaiser Franz Josef Museum Baden / Bildwerke

Das Museum am Rande des Wienerwaldes befindet sich in einem prachtvollen Jugendstilgebäude, das eigens für Museumszwecke errichtet wurde. Die Entstehung der Sammlungen fußt auf der Vereinsgründung der Heimatforscher Carl Calliano, Gustav Calliano, Anton Schiestl und Johann Wagenhofer. Neben großen kulturgeschichtlichen Sammlungen liegt ein Schwerpunkt der musealen Ausrichtung auf der Entwicklung der Kurstadt Baden als kaiserliche Sommerresidenz und Sommerfrischeort in Gesellschaft, Kunst und Kultur. Ein Highlight ist die wertvolle Sakralsammlung mit einer Vielzahl an Andachtsbildern. Die Sammlungen bieten eine breite Palette an historischen Gegenständen und Kuriositäten, an deren Veröffentlichung zurzeit gearbeitet wird. Von den mehr als 5.500 digital erfassten Objekten sind der Öffentlichkeit aktuell 139 Objekte online zugänglich gemacht worden.

Brot- und Mühlenmuseum Gloggnitz
Kronenbrot
Kronenbrot
2 Brotsäcke,
Brot- und Mühlenmuseum Gloggnitz / Dokumente

Das Museum ist in einer ehemaligen Mühle untergebracht, die sich seit 1855 im Besitz der Familie Dirnbacher befindet. Es zeigt den bodenständigen Müllereibetrieb und das Bäckerhandwerk vergangener Tage. Im Jahr 1980 gründete Herr Dipl. Ing. Karl Dirnbacher den gemeinnützigen Verein „Brot- und Mühlen-Lehrmuseum in Gloggnitz“ und legte somit den Grundstein für das Museum. Das Besondere dieser sehr fachkundig zusammengestellten Sammlung beruht auf der leidenschaftlichen Sammeltätigkeit des Vereinsgründers. Im Zuge des Interreg-Projekts Heritage SK-AT wurden der Öffentlichkeit mit historischen Dokumenten, Bildwerken sowie handwerklichen Maschinen und Geräten rund 370 Objekte online zugänglich gemacht.

Museum Alte Textilfabrik
Schürze
Schürze
Schwarze Witwenschürze mit Bindebändern in Taille und Schulterbänder überkreuz mit Knöpfen, zwei aufgesetzte Taschen
Museum Alte Textilfabrik, Teilsammlung "Museum Alte Textilfabrik"

Von Prof. Albert Hackl und Dr. Andrea Komlosy begründet, verwandelte sich die ehemalige „k.k. privilegierte Modewarenfabrik Hackl&Söhne“ im Jahre 1990 in das Museum Alte Textilfabrik. Wo vor mehr als 100 Jahren Webstühle, Drucktische und Stickmaschinen in Betrieb waren, wird man heute in den Arbeitsalltag und die Lebenswelt vor und um 1900 versetzt. Der Fokus liegt auf der Textilgeschichte und der regionalen Textilerzeugung. In der Ausstellung befinden sich auch einige Textilobjekte mit regionalem Bezug aus den Landessammlungen Niederösterreich. Weibliche Bekleidung und Accessoires wie ein Paar Strümpfe, die als Schenkung einer Dame aus Großwolfgers in die eigene Sammlung des Museum Alte Textilfabrik übergingen, sind nun mit 16 Objekten im Online-Katalog vertreten.

Südmährisches Heimatmuseum Thayaland
Oberteil
Oberteil
Spenzer; schwarz; schwarz gestreifter Stoff (matt und glänzend); leicht gebauschter Ärmel (Puffärmel)
Südmährisches Heimatmuseum Thayaland / Teilsammlung Textil

Das Museum in Laa an der Thaya existiert seit 1986 und ist im Alten Rathaus untergebracht. Der Schwerpunkt liegt auf der wechselvollen Geschichte der Region im Kontext von Alltag und Kultur der deutschsprachigen Bevölkerung aus Tschechien. Die Museumssammlung entstand aus privaten Spenden mit vielen Erinnerungsstücken aus der Zeit in Südmähren, die als historische Zeugnisse das Schicksal der deutschsprachigen Südmährer bewahren. Die Textilsammlung ist mit einigen Stücken der für Südmähren als typisch geltenden sogenannten schwarzen Tracht, aber auch mit anderen festlichen Kleidungstücken, vielen Kopf- bzw. Umhängetüchern sowie einigem an Unterbekleidung sehr umfassend. 34 Objekte können nun online betrachtet werden.

Sammlung Mária Hanúsková
Die Künstlerin Mária Hanúsková absolvierte die SOU – Abteilung für künstlerische Keramik in Modra und arbeitet seit 1986 mit ihrem Ehemann Oskar zusammen. Zunächst für UĽUV (Zentrum für Volkskunstproduktion), später freiberuflich. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Herstellung von Volkskunst und Gebrauchskeramik, der Herstellung von Keramikreliefs und -fliesen, figürlichen Skulpturen, Keramikpuppen, Miniaturen sowie Plaketten. Im Rahmen des Interreg-Projekts Heritage SK-AT ist diese Sammlung besonders interessant, da sie einen direkten Vergleich der handwerklichen Keramikerzeugung in der Slowakei und in Niederösterreich zulässt. Von dieser breiten Vielfalt können 13 Objekte online bestaunt werden.

INFO:
Hier kann der Online-Katalog mit allen Objekten durchgeblättert werden: www.noemuseen.at/dipkatalognoemuseen
Alle niederösterreichischen Museen und Sammlungen, die Interesse an einer Beteiligung haben, finden Informationen zur Nutzung des digitalen Inventarisierungsportals DIP hier: www.noemuseen.at/heritage-skat/dipnoemuseen
Die Datenbank ist im Rahmen des Interreg-Projekts Heritage SK-AT entstanden:
www.noemuseen.at/heritage-skat

Dezember 2020
Pressetext
Rückfragen: Museumsmanagement Niederösterreich GmbH, Karin Böhm, Neue Herrengasse 10/3,
3100 St. Pölten, Tel. 02742 90666 6123, karin.boehm@noemuseen.at, www.noemuseen.at

Fotos zur Auswahl auf https://www.noemuseen.at/presse/

Mittwoch, 16. Dezember 2020 um 10:05:15 von Kulturpool Redaktion

Der Skipionier Matthias Zdarsky

Anlass
Europeana / Kulturpool Fokus Sports - outdoor

Der Skipionier Matthias Zdarsky

Zdarsky
Der Skipionier Mathias Zdarsky
23.04.1940, Franz Blaha
Aus der Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek

Lange bevor Skifahren ab den späten 50er Jahren, spätestens mit dem Olympia-Gold von Franz Klammer 1976 zu einem Massenphänomen wurde, organisierte ein Lehrer und Maler am 19. März 1905 am Muckenkogel bei Lilienfeld unter der Bezeichnung Wettfahrt den ersten Torlauf der Skigeschichte, mit mehr als 20 TeilnehmerInnen. Ein Motiv dieser Veranstaltung war das Vorzeigen einer neu entwickelten Technik für den Skilauf. Matthias Zdarskys Erfindung der „Lilienfelder Stahlsohlen-Skibindung“ sowie der Entwicklung der Stemmbogen Technik hat das Skifahren nachhaltig verändert und über Jahre geprägt. Erstmals gab es eine feste Verbindung zwischen Schuh und Ski und somit konnten auch neue und schnellere Schwünge gesetzt werden.


Die Lilienfelder Stahlsohlen-Skibindung
Aus dem Zdarsky Museum Lilienfeld

http://www.zdarsky-ski-museum.at/

Matthias Zdarsky veröffentlichte 1896 sein Buch über seine neue Technik: Die „Alpine Lilienfelder Skifahrtechnik“, die im Gegensatz zu den flacheren norwegischen Techniken sich mit Lösungen für Steilhänge und schnelleres Fahren auseinandersetzte. Es löste Begeisterung aus, entfachte ein großes Interesse für das Skifahren und wurde in vielen Auflagen in viele Sprachen übersetzt.

Von den Einnahmen aus dem angemeldeten Patent der geschützten Skibindung konnte er leben und verlangte in Folge auch kein Geld für seine zahlreichen SchülerInnen jedweden Alters.
Der Muckenkogel ist mit seinen ca. 1300 Metern am Traisental bei Lilienfeld gelegen, und bis heute ein beliebtes Wander- und Skiziel. Immer noch finden jährlich an dem Jubiläumstag im März ein Nostalgie-Skirennen statt, das weltweit einzigartig ist, da es nur historische Ausrüstung und die damals gängige Einstocktechnik erlaubt. Selbst die Fahnen sind originalgetreu und die Zeitmessung läuft per Hand. Die Kurssetzung würde einem heutigen Riesentorlauf entsprechen, zumal Schnelligkeit und auch sturzfreies Fahren bewertet wurden. Um sich ein Bild zu machen, am besten als Live-Nostalgie Erlebnis ansehen.

Zdarsky
Matthias Zdarsky
1925, Der Skipionier als Kletterer im steilen Hang der Kalkvoralpen.
Aus der Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek

Zdarsky wirkte auch als Lawinenexperte und blieb selbst nicht verschont. Während eines Einsatzes im Niedergailtal erwischte Zdarsky im Februar 1916 eine Nachlawine und bescherte ihm zahlreiche Knochenbrüche. Mit viel Disziplin und starkem Willen ging er selbst danach wieder das Skifahren an und stand bis in das für damalige Verhältnisse hohe Alter von achtzig Jahren noch auf Skibrettern.

EUROPEANA GALLERIE Links

Europeana Galleries zum Thema Skifahren und Pisten: https://www.europeana.eu/de/galleries/skiing-and-ski-slopes

Im Rahmen der Europeana Sports Collection https://pro.europeana.eu/project/europeana-sport

„Wissenschaft ist gesammelte Erfahrung.
Erfahrung ist logisch geordnete Erinnerung.
Erinnerung ist festgehaltene Beobachtung.“
Matthias Zdarsky

Zitat aus der 2012 entstanden Diplomarbeit mit dem Titel:
Konzept eines virtuellen Museums am Beispiel von Leben und Werk von Mathias Zdarsky
von Martina Mühlbauer
Magisterarbeit, Universität Wien. Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
BetreuerIn: Müllner, Rudolf

In der vorliegenden Diplomarbeit werden die Inhalte für ein virtuelles Museum über Mathias Zdarsky hermeneutisch erarbeitet. Mit Hilfe von Literaturrecherchen werden die Biografie Zdarskys und dessen Bedeutung für die Entwicklung des Alpinen Skilaufes dargestellt und hinterfragt. Dabei wurde aufgezeigt, dass Mathias Zdarsky maßgeblich für dessen Entstehung und Weiterentwicklung verantwortlich war. Da die Arlbergschule durch die Ausbildung von Lehrer und Lehrerinnen, sowie Skilehrer und Skilehrerinnen in Österreich immer mehr an Bedeutung gewann, konnte sich seine Alpine (Lilienfelder) Skifahr-Technik auf lange Sicht nicht durchsetzen und verschwand beinahe vollständig. (Abstract Diplomarbeit Mühlbauer)

http://othes.univie.ac.at/20440/


Zdarsky Hut
aus grauem Wollfilz mit 4 eingestanzten Löchern in der Krempe
Aus der Sammlung der Europeana, Beitragende Institution: Wien Museum https://classic.europeana.eu/portal/de/record/2048206/europeana_fashion_M_18970.html?utm_source=new-website&utm_medium=button

Zdarsky gilt außerdem als Erfinder des Biwacksacks.


Wohnhaus Zdarsky
Wohnhaus von Mathias Zdarsky bei Lilienfeld
Von ihm selbst entworfen und gebaut.
Blaha, Franz
Aus der Sammlung der Europeana, Beitragende Institution: Österreichische Nationalbibliothek https://classic.europeana.eu/portal/de/record/92064/bildarchivaustria_Preview_1496340.html?utm_source=new-website&utm_medium=button

1931 wurde ihm das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen, 1936 das Offizierskreuz des österreichischen Verdienstordens. 1951 wurde der Zdarskyweg in Wien-Hietzing und 1977 die Zdarskystraße in St. Pölten-Spratzern nach ihm benannt. In Lilienfeld erinnert ein Denkmal an ihn.

1981 wurden im Bezirksheimatmuseum in Lilienfeld Zdarsky-Schauräume eingerichtet, 1996 wurden sie zum „Zdarsky-Skimuseum“ vereinigt. Ebenfalls 1981 wurde zwischen Lilienfeld und der japanischen Stadt Jōetsu eine Städtepartnerschaft begründet, die auf Zdarskys Wirken zurückgeht: Theodor Edler von Lerch, ein Schüler Zdarskys, brachte das Skifahren als Austauschoffizier nach Jōetsu, von wo aus es sich auch in Japan verbreitete. Am 26. Oktober 1991 wurde auch mit Třebíč, zu der der Geburtsort damals gehörte, eine Städtepartnerschaft abgeschlossen. (Wikipedia Einträge)

Mount Zdarsky
Auf der Antarktischen Halbinsel im sogenannten Grahamland erinnert der Mount Zdarsky an sein Lebenswerk. Der Berg ist mit seinen 1.200 Metern in etwa so hoch wie der Muckenkogel im Traisental. Ob er auch für Skifahrten befahrbar ist, ließ sich leider trotz dahingehender Recherche bis dato nicht herausfinden. Man darf aber davon ausgehen, dass die Namensgeber sich bei der Nennung etwas gedacht haben.

Es finden sich beide Schreibweisen zu Matthias bzw. Mathias in den diversen Artikeln, Biographien, Online-Stellen.

In diesem Sinne wünscht die Redaktion erholsame Feiertage, ein gutes und inspirierendes neues Jahr und für die skifahrenden Leserinnen und Leser gute Schneetage. Naturgemäß schöne Schneetage auch an die nicht-skifahrenden Leserinnen und Leser.

Zwei Drittel der Bevölkerung gaben in Umfragen aus den 90er Jahren noch an, zumindest manchmal skizufahren, heutzutage geben zwei Drittel der Bevölkerung an, an Skifahren nicht interessiert zu sein. Alles ist und bleibt im Wandel und im Lauf der Zeit.

Alles Gute wünscht die Redaktion!

Mittwoch, 11. November 2020 um 11:43:57 von Kulturpool Redaktion

Trude Pritzi und Richard Bergmann

Anlass
Europeana / Kulturpool Fokus Sports - indoor-outdoor

Trude Pritzi und Richard Bergmann

Eine Tischtennishalle im Herzen des 8. Wiener Gemeindebezirks ist wahrscheinlich die älteste der Welt. Die Halle in der Lange Gasse 69 stammt aus dem 19. Jahrhundert - damals spielten Männer im Frack Tischtennis. Mit ihrer mehr als hundertjährigen Geschichte war sie der Trainings- und Spielort mehrerer österreichischer Weltmeister.
Hier hat eine der bekanntesten Weltmeisterinnen, Trude Pritzi, das Tischtennis erlernt und revolutioniert. In ihrer Karriere gewann Trude 14 Weltmeisterschaftsmedaillen - fünf Goldmedaillen, zwei Silbermedaillen und sechs Bronzemedaillen.
Im Alter von 17 Jahren schaffte Trude Pritzi 1937 den Sprung ins Finale der Tischtennis-Weltmeisterschaft in Baden, Deutschland.


Trude Pritzi und Richard Bergmann
Aus der Sammlung der Europeana https://blog.europeana.eu/2020/10/trude-pritzi-richard-bergmann-table-tennis-world-champions-from-vienna/

Ihr Spiel gegen die amtierende Meisterin Ruth Aarons aus den Vereinigten Staaten war defensiv. Pritzi und Aarons spielten 100 Minuten lang mit ihren ausgiebigen und erschöpfenden Ballwechseln, die die Jury zwangen, das Spiel abzubrechen und die Meisterschaft zu verlassen.
Dies war das erste und einzige Mal, dass eine solche Entscheidung im Wettkampf-Tischtennis getroffen wurde. Die Juroren wünschten, dass Tischtennis nicht nur als defensiver, sondern als aktiver und energischer Sport angesehen wird.
Im März 1938, wenige Wochen vor dem Anschluss, gewann Pritzi in Wembley, London, ihre "erste" WM-Goldmedaille - ohne einen einzigen Satz zu verlieren.

[
Trude Pritzi
black and white photographer, woman playing table tennis
Trude Pritzi via Gerhard Palnstorfer | Flickr, CC BY-NC-SA
Aus der Sammlung der Europeana via Gerhard Palnstorfer

Nach dem Anschluss spielte Pritzi bei den Weltmeisterschaften 1939 in Kairo, Ägypten, für die Mannschaft von Nazi-Deutschland. Dort gewann sie vier Weltmeisterschaftsmedaillen, darunter Silber im Einzel und Gold im Doppel.


Trude Pritzi, bei ihrer Ankunft in Wien nach den deutschen Meisterschaften
17.01.1939
Aus der Sammlung der Europeana

Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte Pritzi wieder für Österreich, wo sie 1947 bei den Meisterschaften in Paris Bronze und Gold im Einzel und Doppel gewann. Ihre letzte Weltmeisterschaftsmedaille gewann sie 1953 - eine Bronzemedaille als Mitglied der österreichischen Mannschaft.

Im Jahr 2001, 33 Jahre nach Pritzis Tod, wurden Pritzi und Aarons posthum vom Internationalen Tischtennisverband zum "Co-Champion" der Meisterschaft von 1937 ernannt.

In den Tagen vor dem Zweiten Weltkrieg sprach Pritzi davon, sich wie eine Profisportlerin zu fühlen und weiter zu spielen. Nach dem Krieg erwähnte Pritzi in Interviews, dass sie "völlig erschöpft war, dass viele ihrer Kollegen fliehen mussten".

Richard Bergmann
Richard Bergmann war einer von ihnen.
Er hatte in der gleichen Tischtennishalle gespielt, in der auch Pritzi spielte, und gewann 1937 bei den Weltmeisterschaften eine Einzel-Goldmedaille sowie Silber im Doppelwettbewerb.
Mit 17 Jahren war Bergmann der jüngste Mensch, der einen Weltmeistertitel im Einzel gewann – einen Rekord, den er bis heute hält.

Bergmann
Bergmann_Tischtennis
Internationale Meisterschaft von Österreich im Wiener Messepalast: Durchblick während des Semifinalspiels. Richard Bergmann
2.11.1952
Aus der Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek

1938, nach dem "Anschluss", floh der jüdische Bergmann, wie viele andere herausragende jüdische Tischtennisspieler, aus Wien und ging nach London. Von da an trat er für England an und gewann in seiner restlichen Karriere 16 Medaillen - darunter zwei Goldmedaillen im Einzel und Doppel bei den Weltmeisterschaften 1939.
Sowohl Richard Bergmann als auch Trude Pritzi waren gerade 17 Jahre alt, als sie ihre ersten Weltmeistertitel gewannen, wobei beide ihre Karriere im selben Wiener Tischtenniszentrum in der Lange Gasse begannen - einem Zentrum, das bis heute besteht und jedenfalls einen Besuch und ein Tischtennisspiel vor Ort wert ist!

Mediathek
Österreichischer Tischtennisweltmeister Ausschnit
Preparing for world table tennis championship at Imperial Institute.
Workmen putting the finishing touches to the tennis arena at the Imperial Institute , Kensington .x000D
7 February 1935
Fotografie aus der Sammlung der Europeana
Ton Ausschnitt aus der Sammlung der Österreichischen Mediathek